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Goldschmuck mit OKM Evolution im Nahen Osten gefunden

25. Oktober 2022
Goldschmuck in Steinsarkophag
Detektor: OKM Evolution
Tiefe: 1,75 m (5,74 ft)
Region: Iran

Wir sind sehr dankbar für die Zusendung und die Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Fundes und gratulieren dem Schatzsucher zu dieser großartigen Entdeckung! Die Fundstelle wurde aus Respekt vor den Toten nicht fotografiert, da es sich um einen antiken Friedhof handelt. Stattdessen sendete uns der Schatzsucher Scanbilder (aus der Detektions-Software Visualizer 3D) und Fotos des beeindruckenden Schmuckstücks.

Wer könnte diese Erfolgsgeschichte besser erzählen als der Schatzsucher selbst? Deshalb lassen wir den Entdecker in seinen eigenen Worten über seine Erfahrungen berichten (Übersetzt aus dem Englischen) ...

Hobby-Schatzsucher findet Schmuckstück

"Ich bin seit über einem Jahr hobbymäßig auf Schatzsuche, und dies ist mein erster Fund, über den ich mich sehr freue.

Ich wusste, dass es sich bei diesem Ort um einen antiken (vorislamischen) Friedhof handelt, denn die Gräber hatten keine längliche Form und keines von ihnen war nach Mekka hin ausgerichtet wie islamische Gräber normalerweise. Da die alten Völker für ihre schönen Artefakte und Schätze bekannt sind, die sie hinterlassen haben, begann ich mit Messungen auf dieser Stätte."

Draufsicht auf einen 3D-Bodenscan mit dem 3D-Bodenscanner OKM Evolution
Vorderansicht eines 3D-Bodenscans mit dem 3D-Bodenscanner OKM Evolution

"Nachdem ich etwas auf dem Scan entdeckt hatte, beschloss ich, den Bereich mit enger beianander liegenden vertikalen Messbahnen erneut zu scannen. Es bestätigte sich, dass sich unter dieser Stelle ein Metallobjekt befand.

Nach zwei Nächten des Grabens erreichte ich eine Tiefe von 150 cm, der Lehm veränderte seine Farbe und wurde sandiger und darunter kam ein Stein zum Vorschein, der sich in Farbe und Form völlig von den anderen Steinen in diesem Gebiet unterschied.

Nachdem ich den Stein gesäubert und weiträumiger freigelegt hatte, erkannte ich, dass es sich um einen weißen rechteckigen, etwa 160 cm langen Deckel eines Steinsarkophags handelte. Ich hob den schweren Deckel an ..."

Was verbirgt sich in dem Sarkophag?

"Ich sah Knochenfragmente einer Person, eine Art schwarzen Sand, er war etwas ölig, und ich bemerkte einen üblen Geruch.

Als ich weiter grub, kamen einige Tontöpfe zum Vorschein, die alle mit demselben sandigen Material gefüllt waren, das zerfiel, sobald ich es berührte. Einer der Töpfe war auf dem Kopf stehend hinter einem Felsen versteckt."

Entdeckung des Artefakts

"Nachdem ich den Stein entfernt hatte, druchsuchte ich das Innere des Topfes: Es befanden sich viele Materialien darin, die ich jedoch nicht identifizieren konnte und die sofort zu Sand zerfielen. Ich bemerkte jedoch ein dichteres kleines Objekt, sah es mir genauer an und wischte den Sand ab: Es war dieses wunderschöne goldene Artefakt!"

Ein genauerer Blick auf den kostbaren Fund

Nach der behutsamen Reinigung des Fundstücks kamen viele Besonderheiten zum Vorschein: Das Stück ist offenbar ein mehrteiliger Handschmuck. Er besteht aus mehreren Ringelementen, die mit einer Kette verbunden sind. In beiden Schmuckelementen sind große rote Steine eingefasst. Ob es sich dabei um dekorative Schmucksteine, Halbedelsteine oder Edelsteine wie Rubin oder Turmalin handelt, kann nur ein Experte vor Ort feststellen.

Goldschmuck mit OKM Evolution im Nahen Osten gefunden
Sorgfältig gereinigter Schatzfund aus dem Steinsarkophag.
Goldschmuck mit OKM Evolution im Nahen Osten gefunden
Goldschmuck mit Adlermotiv: Ein vorislamisches Symbol der Herrscher.

Kunst und Kunsthandwerk im vorislamischen Iran

  • Altpersisches Reich (Achaimenidenreich, 6. bis 4. Jahrhundert v. Chr.)
  • Neupersisches Reich (Sassanidenreich, 3. bis 7. Jahrhundert n. Chr.)

Auch im vorislamischen Iran waren Juwelen und Edelsteine, die in Edelmetallschmuck eingefasst waren, ein Zeichen des sozialen Wohlstands. Luxusgüter aus Gold, Silber und Kupfer sowie Perlen und Edelsteinen schmückten nicht nur Handgelenke und Finger, sondern auch Frisuren, Kleidung und Gefäße. Die Verwendung von Gold erreichte im Iran während des Sassanidenreiches ihren Höhepunkt.

Mit dem Beginn der islamischen Ära folgten die Kunsthandwerker den neuen Geboten zur Verwendung von Edelmetallen. Außerdem wurden die Muster im islamischen Kunsthandwerk bald von Ornamenten und geometrischen Formen dominiert. Diese neuen Muster finden sich auch in Töpferei, Stickerei und Teppichweberei, die andere Materialien verwenden.

Edelsteine im Iran

Edelsteine werden von den Menschen schon seit Tausenden von Jahren verwendet. In der Vergangenheit galt der Besitz von Edelsteinen als Symbol für Reichtum. Herrscher ließen ihren Schmuck aus Edelmetallen wie Gold und Silber mit kostbaren Edelsteinen, aber auch mit Muscheln, Perlen, Korallen und Bernstein verzieren.

Typische Edel- und Halbedelsteine, die im Iran häufig vorkommen, sind Smaragde, Achate, Türkise, Jade und Amethyste. Die Mineralien werden für Halsketten, Ringe, Armbänder und Ohrringe verwendet, oft mit einer Fassung aus Gold oder Silber.

Goldschmuck mit OKM Evolution im Nahen Osten gefunden
Dekorative Steine in rötlichen und pinkfarbenen Tönen.

Rubin oder Turmalin?

Ob es sich bei den Schmucksteinen um echte Edelsteine wie Rubin oder Turmalin handelt, kann nur ein Experte feststellen. An dieser Stelle geben wir einen kurzen Einblick, wie man die beiden roten Edelsteine unterscheiden kann:

Turmaline gibt es in vielen Farben: Die rote Variante wird Rubellit genannt. Rubine hingegen bestehen aus kristallinem Aluminiumoxid und werden in eine andere Mineralklasse eingeordnet.

Sowohl Rubin als auch Rubellit weisen eine Doppelbrechung auf. Beim Rubellit ist dieses Phänomen viel deutlicher zu sehen: Er hat eine Primär- und eine Sekundärfarbe, die sich bei Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln erkennen lassen. Seine Primärfarben sind reine Rottöne, seine Sekundärfarbe ist ein intensives Violett bis Pink. Wenn Sie Rubin und Rubellit unter verschiedenen Lichtverhältnissen genauer betrachten, können Sie bei Rubelliten ein ganz besonderes pinkes Funkeln erkennen.


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