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Wie man die besten Scanergebnisse erzielt

in October 07, 2020

Viele Nutzer fragen, was genau ihre Scans anzeigen. Tatsächlich erfordert eine erfolgreiche Analyse nicht nur die Fähigkeit, das Scanbild richtig "lesen" zu können, sondern auch ein gutes Scanbild zu erstellen. In diesem Tutorial erklären wir, wie man mit OKM Bodenscannern ideale Scanergebnisse für eine erfolgreiche Auswertung erzielt.

Wie man einen 3D Ground Scan durchführt (Beispiel mit Rover C4):

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Wie man die besten 3D Ground Scan Messdaten erhält

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OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #1 – Haltung des Sensors

Die korrekte Haltung des Sensors garantiert gute Scanergebnisse: Achten Sie darauf, dass Sie die Sonde während der Messung gerade halten!

Besonderheit Orientierungssensor: Der professionelle Bodenscanner eXp 6000 verfügt über einen integrierten Orientierungssensor, der den Anwender warnt, wenn die Sonde zu schräg gehalten wird.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #2 – Ausrichtung des Sensors

Versuchen Sie während der Messung die Sonde immer im gleichen Abstand über dem Boden zu halten (Abstand wie beim Bodenabgleich). Liegen Äste oder Steine im Scanfeld, halten Sie den Sensor bereits zum Bodenabgleich höher, um dann bei der Messung einen gleichbleibenden Abstand zum Boden zu gewährleisten.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #3 – Abstand zur Bodenoberfläche

Try to keep the probe always at the same distance above the ground surface during the scan (same distance as for ground balance before the measurement). If there are branches or stones in the scan field, lift the sensor higher for the ground balance to ensure a constant distance to the ground during the measurement.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #4 – Richtung der Messlinien

Erfahrungsgemäß ergeben Scans in Nord-Süd-Ausrichtung (bzw. Süd-Nord) bessere Ergebnisse. Versuchen Sie also bei Messungen dem natürlichen Magnetfeld der Erde zu folgen, d.h. scannen Sie idealerweise parallel zu den Längenkreisen des Gradnetzes der Erde.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #5 – Vorbereitung des Messfeldes

Wenn Sie noch keine richtige Vorstellung haben, wo Sie mit der Messung beginnen sollen, lohnt es sich, das Zielgebiet zuerst im Suchmodus Magnetometer zu scannen. So lassen sich schon vorab interessante Anomalien lokalisieren und der Boden kann von uninteressanten Objekten wie Eisenschrott bereinigt werden. Danach kann der anschließende Ground Scan klarere Ergebnisse anzeigen.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #6 – Geschwindigkeit der Messung

Laufen Sie bei jeder Messbahn langsam genug, um ausreichend Messpunkte (Impulse) für ein gutes Scanbild zu sammeln. Denn je mehr Messpunkte aufgenommen werden, umso detaillierter kann die Darstellung des Scanergebnisses erstellt werden. So können auch kleinere oder versteckt liegende Objekte entdeckt werden.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #7 – Anzahl der Messbahnen und Impulse

Verringern Sie die Abstände zwischen den Messbahnen und/oder messen Sie mehr Bahnen, um ausreichend Messpunkte (Impulse) für ein gutes Scanbild zu sammeln. Denn je mehr Messpunkte aufgenommen werden, umso detaillierter kann die Darstellung des Scanergebnisses erfolgen. So können auch kleinere oder versteckt liegende Objekte entdeckt werden.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #8 – Abstände zwischen den Messbahnen

Versuchen Sie die Messbahnen möglichst immer im gleichen Abstand zueinander zu scannen, um ein genaues und korrektes Scanbild zu erhalten. So vermeiden Sie spätere Analysefehler und verpassen keine kleinen oder zwischen den Messbahnen liegenden Objekte.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #9 – Konstante Geschwindigkeit für alle Messbahnen

Scannen Sie die Messbahnen möglichst immer im gleichen Tempo, um ein genaues und korrektes Scanbild zu erhalten.

Sollte eine gleichbleibende Geschwindigkeit wegen Unebenheiten oder Hindernissen im Messfeld nicht möglich sein, könnte die Auswahl der Manuellen Messung (statt Automatisch) von Vorteil sein.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #10 – Genauigkeit der Messung

Halten Sie die Messpunkte (Grid) möglichst genau ein, um ein korrektes und gutes Scanbild zu erhalten. Das fällt leicht, indem man jede Messbahn immer im gleichen Tempo scannt und die Abstände zwischen den Bahnen immer gleich sind.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #11 – Vorteile des Manuellen Impulsmodus

Die manuelle Messung kann vor allem dann von Vorteil sein, wenn sich größere Hindernisse im Messfeld befinden. Wenn Sie während der Messung bspw. über Baumstämme oder Mauerreste klettern müssen oder großes Gestrüpp Sie am Weitergehen im gleichen Tempo hindert, sollten Sie den manuellen Modus versuchen. So werden die Messpunkte (Impulse) nicht nach vorgegebener Geschwindigkeit gesammelt, sondern nur immer dann, wenn Sie die Taste an der Sonde/Kontrolleinheit drücken. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass die Abstände zwischen den Messpunkten (Grid) eingehalten werden.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #12 – Vorteile des Parallelen Scanmodus

Bodenscans können in zwei Arten durchgeführt werden: Parallel oder Zickzack. Da es wichtig ist, dass die Sonde immer in die gleiche Richtung zeigt, wird Parallelscan insbesondere für Anfänger empfohlen.

Bei Parallelmessung wird Bahn für Bahn aus einer Richtung abgelaufen. So können Geschwindigkeit und Abstände gut eingehalten werden. Bei Zickzackmessung läuft man entweder rückwärts - dies kann zu Fehlern in der Messung durch unterschiedliche Messgeschwindigkeiten oder Abweichungen vom Grid führen - oder man dreht sich auf der Stelle, dabei darf aber die Scanrichtung der Sonde nicht verändert werden. Es gilt also bei Zickzack mehr zu beachten, weshalb Parallel die bevorzugte Variante ist.

OKM Guide to 3D Ground Scanning

Tip #13 – Anpassung/Verschieben des Messfeldes

Auch bei Beachtung aller Hinweise kann es sein, dass der überwiegende Teil des Messfeldes keine Auffälligkeiten anzeigt. Manchmal sind erst am Rand interessante Signale zu erkennen. Ist dies der Fall, dann verschieben Sie das Messfeld, sodass der interessante Bereich sich bei der nächsten Messung möglichst in der Mitte des Messfeldes befindet oder zumindest die Begrenzungen des Zielobjektes erkennbar sind.


Überprüfen Sie Ihre Messung mit einem Kontrollscan

Haben Sie alle Hinweise beachtet und ein aussagekräftiges Scanbild erhalten, dann prüfen Sie dieses mit einer zweiten Messung. Die sogenannte Kontrollmessung wird genau wie die erste durchgeführt: gleiche Messfeldabmessungen und gleiche Anzahl Messpunkte. Zeigt auch dieser Kontrollscan die gleichen Bilder, können Sie sicher sein, dass es sich bei den angezeigten Anomalien tatsächlich um detektierte Strukturen handelt.

Übrigens: Für jede Scan-Auswertung durch OKM ist eine Kontrollmessung erforderlich. Neben der eigentlichen Messung muss der dazugehörige Kontrollscan eingesendet werden, um das Messergebnis so genau wie möglich analysieren zu können.


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