Metalldetektor eXp 6000 findet antiken Münzschatz im Iran

Im Iran wurde kürzlich ein kostbarer Münzschatz geborgen: Die glänzenden, gut erhaltenen Silbermünzen befanden sich in 2,5 m (8,2 ft) Tiefe. Wir gratulieren dem Schatzsucher zum Auffinden des Münzhorts und freuen uns über die Erlaubnis, über diese Entdeckung mit unserem professionellen Metalldetektor eXp 6000 berichten zu dürfen.

Antike Silbermünzen gefunden in Iran: Das Avers zeigt das Kopfbild eines Mannes, vermutlich die Könige Antiochos und/oder Seleukos, mit Blickrichtung nach rechts.

Erfolgreiche Schatzsuche dank professionellem Metalldetektor

Der leistungsstarke Schatzdetektor und Bodenscanner eXp 6000 lokalisiert Schätze und Hohlräume bis zu einer Tiefe von 25 m (82 ft). Dank verschiedenster Mess-Sonden kann der eXp 6000 für unterschiedliche Aufgaben der Schatzsuche benutzt werden:

  • Die Teleskopsonde ermöglicht die Untersuchung sehr großer Flächen in kurzer Zeit.
  • Die Supersonde findet neben vergrabenen Goldschätzen auch natürliche Goldmineralien.
  • Die Tunnelsonde lokalisiert unterirdische Hohlräume wie Tunnel oder Höhlen.
  • Die LiveStream-Sonde macht vergrabene Artefakte sofort visuell sichtbar.

Mit dem leistungsstarken Metalldetektor und 3D-Bodenscanner eXp 6000 profitieren Archäologen, Hobbyhistoriker und Goldsucher von professionellem Equipment für erfolgreiche Schatzsuchen.

Die Geschichte hinter den Silbermünzen

Die Wiege des Münzgeldes

Die Idee der Münzen ist etwa 2500 Jahre alt. Das Zahlungsmittel wurde fast gleichzeitig in China und im Vorderen Orient erfunden. Die Verbreitung der Münzen von Kleinasien nach Persien, Griechenland, im Römischen Imperium und hinaus in die Welt wurde durch den florierenden Fernhandel jener Zeit vorangetrieben.

Historischer Wert der Silbermünzen

Der Glanz dieser antiken Münzen, die vermutlich aus dem Seleukidenreich stammen, begeistert nicht nur den Entdecker des Münzschatzes. Zum einen ist es ein bedeutender Erfolg, einen weitgehend unbekannten Schatz dieser Größe zu entdecken. Zum anderen ist es faszinierend, Silbermünzen in den Händen zu halten, die einst als Reisezölle oder aus königlichen Ländereien eingenommen wurden oder im Austausch für Güter und Dienstleistungen innerhalb und außerhalb des orientalischen Reiches in Umlauf waren – also ein Stück Geschichte zum Anfassen. Die rund 2000 Jahre alten Münzen übersteigen mit ihrem historischen Wert mittlerweile ihren ursprünglichen Wert als Zahlungsmittel.

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Geschichtliche und geographische Einordnung der Silbermünzen

Mit seinem Sieg über die Perser erweiterte Alexander der Große sein Herrschaftsgebiet bis nach Indien. Nach seinem Tod zerfiel das Alexanderreich in zahlreiche Großreiche – wie das Königreich der Seleukiden, das sich im Gebiet des untergegangenen altpersischen Reiches (Achämenidenreich) im Vorderen Orient bildete.

Landkarte des Mazedonischen Reiches (334 - 223 v. Chr.): Das Mazedonische Reich war ein altes Königreich im nördlichsten Teil des antiken Griechenland, das im Westen an das Königreich Epirus und im Osten an die Region Thrakien grenzt. Für kurze Zeit wurde es zum mächtigsten Staat im alten Nahen Osten. (Public Domain/Wikimedia Commons)

Die günstige Lage an der Seidenstraße begünstigte den Handel innerhalb und außerhalb des Seleukidenreiches. Transportwege und Häfen wurden ausgebaut, Güter wie Keramik und Metallschmuck aus Silber, Gold und Bronze wurden nach Iran und Griechenland exportiert und Handwerker wie Mosaikleger wurden in benachbarten Reichen angeheuert. Auch Glasgießerei und Schiffbau waren aufstrebende Branchen, die sich in Syrien und Phönizien hervortaten, während in Mesopotamien und Babylonien die Textilproduktion in den Fokus rückte.

Glänzender Münzschatz: Diese Münzsammlung ist ein faszinierender Zeitzeuge der antiken Geschichte.
Münzschatz aus der Antike: Die Silbermünzen stammen vermutlich aus dem Königreich der Seleukiden aus der Zeit um 270 bis 220 v. Chr.

Handelt es sich bei dem Münzschatz vielleicht um die versteckten Ersparnisse eines Kaufmannes? Vielleicht wurde ein Händler auf seiner Reise durch ein Unwetter überrascht und hatte einen Unfall. Wurde die Sammlung von Silbermünzen vielleicht gestohlen und vom Dieb versteckt? Die Details bleiben ungewiss, aber klar ist: Der florierende Handel innerhalb und außerhalb der hellenistischen Reiche wie des Alexanderreiches und des Seleukidenreiches brachte zahlreiche Münzen in Umlauf und hält viele weitere Schätze wie Schmuck, Keramiken und Mosaike verborgen, die auf ihre Entdeckung warten.

Erfahrungen austauschen und Erfolge teilen

Sie sind auch Schatzsucher und möchten Ihre Metalldetektor-Erfahrungen teilen? Sie haben eine Entdeckung gemacht – egal ob Einzelstück oder ganze Schatzkisten oder Kammern voller Wertgegenstände – und möchten den bedeutenden Erfolg mit anderen Schatzsuchern teilen? Wir freuen uns über Ihre Erfolgsgeschichten sowie Details zum Schatzfund:

  • Wo wurde der Schatz gefunden?
  • In welcher Tiefe wurde der Schatz gefunden?
  • Befand sich der Schatz in einer Kiste, Schatzkammer, Grabkammer oder Höhle?
  • Worum genau handelt es sich bei dem Fund: Münzen, Waffen, Rüstung, Keramiken etc.?
  • Gibt es weitere Details zum Schatz (Material, geschichtliche Einordnung)?
  • Gab es eventuell schon Hinweise (überlieferte Geschichten, Mythen und Legenden) oder ist es ein Zufallsfund?

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